DETAILS |
ÜBER DAS STÜCK
Wie sehr kann man seiner eigenen Wahrnehmung vertrauen? Wie sehr seinem Partner? Jack Manningham treibt seine Frau Bella langsam und bewusst in den Wahnsinn. Angesichts unerklärlicher Vorgänge in ihrer Umgebung akzeptiert Bella mehr und mehr, dass sie offenbar psychisch krank und ihre Wahrnehmung nicht verlässlich ist. Doch da trifft der ehemalige Detektiv Rough ein, der Bellas Ehemann für einen Dieb und Mörder hält. Kann Bella ihm vertrauen? Oder ist auch er nur eine Ausgeburt ihrer Hirngespinste?
HINTERGRUND
Dieser 1939 erstmals aufgeführte viktorianische Thriller inspirierte den Begriff „Gaslighting“ für eine Form der psychischen Manipulation, bei der mithilfe falscher Informationen in dem Opfer Zweifel an der eigenen Realitätswahrnehmung geweckt werden.
Patrick Hamilton (1904 – 1962) wurde in Hassocks, Sussex, geboren. Nach Besuch der Westminster School und einer kurzen Schauspielerkarriere veröffentlichte er 1926 seinen ersten Roman, Craven House, und baute sich innerhalb weniger Jahre eine große Leserschaft auf. Trotz persönlicher Rückschläge und zunehmender Alkoholprobleme gelang es ihm, eine große Schriftstellerkarriere voranzutreiben. Zu seinen Theaterstücken, die Concord Theatricals Berlin für Amateur-Produktionen in englischer Sprachfassung vertritt, gehören die Thriller ROPE (1929) – auf dem Alfred Hitchcocks gleichnamiger Film basiert – und GASLIGHT (1939), das im selben Jahr ebenfalls erfolgreich für die Leinwand adaptiert wurde. AWARDS & NOMINIERUNGEN
2007 Lucille Lortel Awards Best Revival of a play (Nominierung) Outstanding Featured Actor – Brian Murray (Auszeichnung) 2007 Drama League Award Distinguished Revival of a Play (Nominierung) Distinguished Performance – David Staller (Nominierung) PRODUKTIONEN (Auswahl)
|